21.03.20

Jetzt ist DIE ZEIT: Linseneintopf wie Shakshuka

In der vorletzten Ausgabe des Zeitmagazins war das Rezept eines Linseneintopfs, das mich sofort inspiriert hat. Linsen sind meiner Meinung nach ein SUPERFOOD und in dieser Variante außerdem SUPERLECKER.

Lange waren Linsen ein Armeleute-Essen und eher verpönt, da man vermutete sie verursachen Blähungen. Weicht man sie jedoch vorher ein, und kocht sie lange genug, nicht im Einweichwasser, sondern in frischem, dann lassen sich Blähungen zum größten Teil vermeiden.
Falls man selten solche Kost zu sich nimmt muss sich der Magen-Darm-Trakt erst daran gewöhnen. Wenn man mit den kleinen roten oder gelben Linsen beginnt, kann sich dieser langsam darauf einstellen und dann sind Blähungen absolut kein Problem mehr.

Was Shakshuka ist wird im Magazin auch erklärt: eigentlich ein israelisches Frühstück, aber es gibt auch eine Methode Shakshuka, in der man Eier in einem Eintopf pochiert.

LINSENEINTOPF MIT EI 

Zutaten für 3 Personen:

1 Stück Zwiebel
3 Karotten
1 mittlere Fenchelknolle
1 EL Tomatenmark
230 g Linsen, grüne
700 ml Wasser
Salz
Olivenöl
ca. 200 g frischer Spinat
6 Eier

  1. Die Linsen weiche ich ein, lasse sie 1-2 Stunden stehen und schütte dann das Einweichwasser weg.
  2. Das Gemüse schäle, putze, wasche ich wie es notwendig ist und schneide es in grobe Würfel.
  3. Ich brate das Gemüse in Olivenöl in meiner größten Pfanne unter ständigem Wenden ca. 10 Minuten, dann rühre ich Tomatenmark und Salz ein und lasse das Mark auch ein wenig Hitze bekommen.
  4. Jetzt kommen die Linsen dazu und das Wasser. Alles zugedeckt langsam 35 Minuten kochen lassen, bis die Linsen weich sind, dabei ab und zu umrühren.
  5. Den Spinat wasche ich, schneide die groben Stängel in kleine Stücke, rühre diese nach Hälfte der Kochzeit unter.
  6. Den Spinat gebe ich erst nach 35 Minuten in die Pfanne, schließe mit dem Deckel und lasse in zusammenfallen, dann rühre ich ihn unter, schmecke mit Salz ab.
  7. Ich forme mit einem Löffel 6 Vertiefungen in den Eintopf, schlage die Eier nacheinander auf und setze sie in die Kuhlen hinein. 
  8. Ich verschließe die Pfanne mit dem Deckel und erhitze den Eintopf nochmals stark, bis ich sehe, dass das Eiweiß fest geworden ist, aber die Eigelbe vermutlich noch weich sind, das dauert ca. 6 Minuten.

    Es gab geröstete Brotscheiben dazu und noch etwas Olivenöl über den Eintopf geträufelt. Wer mag hobelt sich ein paar Parmesanspäne über das Gericht. Ein Essen das einem glücklich macht!

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