Posts mit dem Label Getränke werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Getränke werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

22.11.20

Für die Weihnachtszeit: Gewürz-Punch

 

Bei uns ist es letzte Nacht richtig kalt geworden. Da braucht es etwas zum Wärmen. Schon seit vielen Jahren mache ich einen Orangen-Punch vor der Weihnachtszeit, damit man an gemütlichen Abenden etwas zum Wärmen hat. Doch seit voriges Jahr habe ich einen Punch entdeckt, den mir freundlicherweise Maria von Larchegg im Ultental verraten hat. 

15.12.16

Was uns im Winter wärmt: Chailatte

Ein paar Sonnenstrahlen haben wir noch erwischt, gerade noch dieses eine Foto zu machen
Chailatte haben wir in Oslo kennen gelernt und seit dem lieben wir ihn. Chai ist ein Tee aus Indien oder China und wird nicht nur mit Schwarztee, sondern auch noch mit vielen Gewürzen angesetzt.     

Laut " Das große Buch der 100 Gewürze und Kräuter" bei dem Lucas Rosenblatt, der Kumpel von Robert mitgewirkt hat, welches ich schon seit vielen Jahren besitze, haben sämtliche Gewürze, welche in den Chai kommen, wärmende Wirkung.

Es gibt auch von Chai, wie heute von fast allem, Fertigprodukte. Jedoch selbst zusammen gemischte Gewürze lassen euch einen Spielraum, bezüglich eurer Vorlieben.


22.11.13

Smoothie und wie wir die zwei letzten Sonntage verbracht haben

Der da oben kommt erst ganz zum Schluss. Zuerst erzähle ich euch was wir an den letzten zwei Sonntagen gemacht haben.
Sonntage mit schönem Wetter gibt es nicht mehr! Das war einmal! Aber man darf sich nicht hängen lassen. Man kann eventuell bis zur Sonne fahren. Oder man unternimmt etwas, damit der Sonntag trotz Wolkendecke ganz nett wird.
Fangen wir mit dem Sonntag vor fast 14 Tagen an. An diesem Sonntag hatten wir Olivenernte am Gardasee. Wir hatten eigentlich ein ganz passables Wetter und haben mit Hilfe einiger sehr netter Leute unsere Oliven gepflückt, besser gesagt heruntergestreift. Hier ein Foto von den sehr unterschiedlichen Oliven, welche wir geerntet haben.
Am Montag ist dann auch noch die Sonne herausgekommen, wie man auf dem Foto sieht.
Viele Oliven  sind auch wieder in der "salamoia" gelandet, der Salzlauge, die unterschiedlichen Sorten in separaten Gläsern. Ich werde euch berichten, aber erst nächstes Jahr, Ende April, dann sind sie erst fertig. Irgendwie ist es immer ein "Fest" für uns, da die Ernte der Abschluss der Arbeit eines ganzen Jahres ist.
Am letzten Sonntag machten wir einen Ausflug auf den Nonsberg zur Einsiedelei des heiligen Romedius. In eindrucksvoller Form steht dieser in kunstvollerweise übereinandergebaute Gebäudekomplex auf einem Felsen, der sich 70 m über eine enge Schlucht erhebt.
Die Einsiedelei ist eine Baustelle und es wird mit sehr viel Liebe zum Detail renoviert. Jetzt sind keine Massen mehr vor Ort, weshalb jetzt die Arbeiten eingeplant wurden und wir die höchste der Kapellen nicht besichtigen konnten.

Im Sommer glaube ich, ist schon was los hier bei "S. Romedio", der der Sage nach einen Bären gezähmt haben soll. Deshalb gab es in früheren Zeiten und jetzt gibt es wieder einen Bären im Gehege direkt am Kloster.

Der Bär ist sicher für Kinder die Hauptattraktion, mir hat er Leid getan.
Wieder zu Hause angekommen, gab es eine richtige Vitamin-Bombe, einen Smoothie. Wer noch nicht weiß was das ist, kann es hier nachlesen. Mit meinem Elefanten-Gedächtnis für Lebensmittel, kann ich mich noch gut erinnern, wann ich das erste Mal mit einem Smoothie konfrontiert wurde. Vor einigen Jahren auf der griechischen Insel Mykonos. Dort hat es Smoothie gegeben und wir mußten ihn unbedingt probieren.
Von meiner Schwester habe ich Granatäpfel geschenkt bekommen. Der Saft dieser interessanten Frucht musste unbedingt mit hinein.

Smoothie mit Granatapfelsaft

Zutaten für 4 Smoothies:
  •  1 Granatapfel
  • 150 g reife Mango
  • 1 Banane
  • 50 g Himbeeren (ich hatte noch welche im Kühlfach, vom Sommer), aufgetaut
  • 300 ml Apfelsaft, naturtrüb
  • Saft einer halben Limette 
  1. Ich öffne den Granatapfel und schabe die Kerne mit einem Löffel heraus, gebe sie in ein Stofftüchlein und presse den Saft heraus.
  2. Ich schäle die Mango, welche wirklich wunderbar reif ist und schneide das Fruchtfleisch in grobe Stücke.
  3. Ich schäle auch die Banane und zerschneide sie.
  4. Ich messe den Apfelsaft in den Behälter des Standmixers und gebe die restlichen Zutaten dazu.
  5. Jetzt verschließe ich das Glas und lasse den Mixer solange laufen bis eine glatte Creme entstanden ist.     
Jeder von uns hat 2 Smoothies verdrückt. Da hast du getrunken und gegessen, wie beim Bier, nur ist dieses Getränk etwas gesünder:)

17.05.10

Sirup von der Holunderblüte

Die Holunderstauden stehen jetzt in voller Blüte. Fährt man mit dem Rad durch die Natur, steigt einem immer wieder dieser Duft in die Nase. Holunder wurde früher immer nahe an jedes Haus gepflanzt, weil man glaubte er halte alle bösen Geister fern.
Mein Vorrat im Keller schwindet, als ob er mit der kommenden Wärme schmelzen würde. Deshalb wird mit dem Holundersirup wieder begonnen, aufzustocken.
Man kann mit Holundersirup auch sehr gute Nachspeisen machen, wie diese hier.
In Südtirol ist Holundersirup ein Getränk mit Tradition. Es gibt viele verschiedene Rezepte.
Hier ist meines:
Holundersirup:
  • 20 Holunderblüten, genommen werden Blüten, welche nicht neben einer Straße und nicht neben einer gespritzten Wiese wachsen
  • 3 Bio-Zitronen
  • 2 l Wasser
  • 50 g Zitronensäure
  • 2,5 kg Zucker
  1. Ich wasche die Blüten nie. Ich sammle die Blüten an einem Ort, wo sie relativ sauber sind. Man würde nur den Blütenstaub wegwaschen.

  2. Ich nehme eine große Schüssel oder ein großes Glas mit Patentverschluss und zähle die Blüten hinein.

  3. Ich wasche die Zitronen, schneide sie in Scheiben und gebe sie und die Zitronensäure zu den Blüten.

  4. Jetzt wird noch das Wasser darüber geschüttet, dann decke ich das Ganze ab und lasse es 24 Stunden stehen, rühre inzwischen immer wieder um.

  5. Nach den 24 Stunden, lege ich ein Tuch (hier ist es eine, nur für diesen Zweck verwendete Tetra-Windel) in das Nudelsieb über ein Gefäß, und schöpfe das aromatisierte Wasser hinein.
  6. Ich drücke die Blüten und die Zitronen gut aus, reinige das Glas, bevor ich das Wasser wieder zurück schütte.

  7. Jetzt kommt der Zucker dazu. Ich decke alles wieder ab, stelle mir einen Kochlöffel bereit, damit ich immer wieder umrühren kann. Auch so muss das Ganze 24 Stunden stehen bleiben. Innerhalb dieser Zeit hat sich der Zucker aufgelöst und ich kann den Sirup in Flaschen umfüllen.

Mein Sirup ist etwas dunkler geworden, da ich Rohrohrzucker verwendet habe, von dem nur die Melasse entzogen wurde, deshalb ist er hell, aber nicht weiß. Mit der Menge der Zitronensäure experimentiere ich immer etwas herum, da ich nicht so erfreut bin, dass ich sie in den Sirup geben muss. Aber es braucht sie, um das Ganze haltbar zu machen. Ich habe auch schon Essig verwendet, aber das schmeckt man. Allerdings ist mir letztes Jahr eine Flasche geplatzt, ihr könnt euch die Schweinerei vorstellen. Heuer habe ich wieder mehr Zitronensäure reingegeben.
Unser Junior hatte etwas dagegen, dass ich mein Rezept ins Netz stelle. Er behauptet, das sei der beste Holundersirup, den es gibt und den will nur er genießen. Deshalb verratet mich nicht. Von mir habt ihr es nicht!