16.11.11

Ananas-Carpaccio

Man kann über Jamie Oliver geteilter Meinung sein. Ruhm tut bekanntlich den Wenigsten gut. Tatsache ist, dass ich ein Kochbuch (es war eines seiner ersten) von ihm besitze, schon sehr lange und auch immer wieder einmal hinein schaue, weil ich das Kochbuch eigentlich sehr mag.
In diesem Kochbuch wird eine der schnellsten, aber sehr leckeren Nachspeisen beschrieben.
In dieser Jahreszeit kaufe ich gerne ab und zu eine Ananas. Um den Reifegrad einer Ananas zu bestimmen, probiert man eines der obersten Blätter heraus zu ziehen. Gelingt dies ohne Probleme hat sie den richtigen Reifezustand. Das Zupfen dieses Blattes wird einem ohne Probleme zu gestanden, da auch der Händler weiß, wenn sich das Blatt löst, hat er die Frucht verkauft.


Das Schneiden und zerkleinern lasse ich meinem Ananasschneider über, das hat der viel schneller als ich. Der Strunk ist perfekt herausgeschnitten, die "Augen" auch alle weg und das Fruchtfleisch praktisch in Scheiben geschnitten. Momentan ist er bei uns im Geschäft im Angebot. Auch als Weihnachts-Geschenk ist er eine gute Idee.


Dann mörsere ich 3-4 Esslöffel Zucker mit Pfefferminzblätter, die noch aus eigener Zucht sind, solange bis ich grünen Zucker habe.


Die Ananas verteile ich scheibchenweise auf die Teller, streue den Zucker darüber, gebe noch einen Esslöffel selbstgemachtes Jogurt dazu und schwupp, sind alle Teller leer, als ob nie etwas da gewesen wäre.

Kommentare:

  1. Das ist eine sehr ansprechende Nachspeise und der Minzzucker gefällt mir sehr gut. Joghurt mache ich auch hin und wieder selbst. Der schmeckt viel besser, als gekaufter.

    AntwortenLöschen
  2. ja..mir schmecken die Ananas auch gerade ...vielleicht weil ich denke, ich brauche Vitamine...lGHeike ich glaube ich habe noch nie Jamie Oliver gekocht....macht ja auch nix...

    AntwortenLöschen
  3. @Carmen, vielleicht auch gesünder.

    @Heike, ist überhaupt kein Muss, ganz viel hast du nicht versäumt.

    AntwortenLöschen
  4. Ananascarpaccio ist eine super Sache.
    Das haben wir so ähnlich oft im Terentner Hof gemacht, als Beilage zu "Panna cotta". Der "grüne Zucker" ist eine gute Idee. Wird gemerkt. :)

    AntwortenLöschen
  5. Ananas ist meine absolute Lieblingsfrucht! Vielen Dank für den Tip mit dem Blatt, das wusste ich noch nicht. Nun kaufe ich mit Sicherheit nur noch die "getesten" Früchte!
    Das Carpaccio muss ich natürlich auch unbedingt nachmachen!

    AntwortenLöschen
  6. In Maßen genossen, finde ich Rum garnicht sooo schlimm ;-)
    Schönes Rezept.

    AntwortenLöschen
  7. @Christopher, wir haben den grünen Zucker auch für den Tee genommen, schmeckt auch gut.

    @Pepe nero, ja nicht immer ist es so einfach, z.B. bei Wassermelonen versteht man überhaupt nicht, ob die Frucht reif ist oder nicht.

    @Claus, hihi, ist schon ausgebessert, danke für den Hinweis. Beim Rum kann ich dir nur zustimmen, aber nur kubanischen!

    AntwortenLöschen
  8. Hört sich echt sehr lecker an. Glaub das die Ananas echt gut mit der Minze harmoniert. :)

    AntwortenLöschen