Donnerstag, 3. Dezember 2009

Weihnachtskekse



Wie versprochen gebe euch ein paar Rezepte von meinen Weihnachtskeksen. Wir sind schon dabei sie zu genießen. Ich versuche jedes Jahr ein paar neue Sorten dazu zu machen. Heuer bin ich über die Kekse von Nicole Stich gestolpert. Sie hat auf ihrem Blog mehrere Kekse veröffentlicht. Ich habe folgende ausprobiert: Brombeerbusselen und die Chocolate Coconut Cubes. Die Brombeerbusselen seht ihr vorne links, mit dem Schokoladentupfer in der Mitte. Diese Kekse werden von mir in meiner Keksothek aufgenommen. Die Schokolade-Kokok-Würfel, welche ihr in der letzten Reihe, in der Mitte seht, nicht. Aber das ist immer Geschmackssache, deshalb unbedingt selbst ausprobieren.

Ein "Keksl", das ich schon viele Jahre mache ist das Kokos-Makrönchen von Johann Lafer. Es ist sehr zeitaufwendig und es sind mehrere Arbeitsgänge notwendig. Falls es trotzdem jemand interessiert meldet euch.

Bei mir gibt es heute das Rezept von den Kloster-Gipfelen, die mit den Schokolade-Pistazien-Spitzen, hinten links auf dem Foto. Dieses Rezept habe ich aus dem schon etwas älteren "Südtiroler Backbuch" von Anneliese Kompatscher und gehören schon lange zu meinen Favoriten.

Klostergipfelen:
  • 140 g Mehl
  • 90 g Walnüsse, gehackt
  • 40 g Schokolade, gerieben
  • 100 g Butter
  • 1 Prise Vanille
  • 50 g Zucker
  • 1 Eidotter
Zum Verzieren:

  • dunkle Kuvertüre
  • 20 g Kokosfett oder Palmenfett
  • Pistazien, gehackt
  1. Backofen auf 180° Heißluft vorheizen.
  2. Alle Zutaten miteinander verkneten und sofort aus dem Teig kleine Gipfelen formen.
  3. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 7-8 Minuten backen.
  4. Vorsichtig vom Blech nehmen und vollständig auskühlen lassen.
  5. Inzwischen Kuvertüre, fein geschnitten, über Wasserdampf bei höchstens 35° schmelzen. Dabei gebe ich zum Tauchen auf 250 g Kuvertüre 20 g Kokosfett dazu, damit die Schokolade etwas dünner wird und nicht soviel am Keks haften bleibt. Beim Abkühlen wird das Kokosfett in der Schokolade auch wieder so hart, wie vorher.
  6. Die Spitzen der Kekse werden zuerst in die Schokolade getaucht, dann sofort in die gehackten Pistazien und dann wieder auf ein Backpapier gelegt. Nach dem Abkühlen lösen sie sich wunderbar vom Backpapier.
Alle Kekse bleiben viel besser, wenn man sie in Blechdosen aufbewahrt, auf keinem Fall luftdicht verschließen.

Hier noch ein paar Tipps:


Wenn ich Spitzbuben mache, dann verziere ich einen Teil der Deckel mit Schokolade, mit dem Decopen, und fülle diese dann mit einer anderen Marmelade, als Marillenmarmelade. Es schaut gleich schon völlig anders aus als das Original.


Zum Füllen von Keksen, nehme ich die Torten-Spritze. Für Teig, z.B. für Spritzgebäck eignet sich viel besser ein Spritzsack.

Ich wünsche euch eine fröhliche Weinhnachts-Bäckerei. Vielleicht habt ihr auch das Glück, wie ich , dass die ganze Familie von diesem Ereignis begeistert ist und mithilft.
Eindeutig der Fanatischste von uns ist unser Sohn. Von ihm aus müsste ich noch viel mehr Kekse backen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...