06.03.14

Im Test: Spiralschneider gegen Hobel - Spaghetti mit Zucchinispiralen



























Das ist das Endergebnis von diesem Test: Spaghetti mit Spiral-bzw. Streifenzucchini.

So ähnlich standen sie vor nicht all zu langer Zeit bei Astrid auf dem Tisch. Sie stellte ihren neu erworbenen Spiralschneider vor.

Vor mehr als 4 Jahren schnitt ich mit meinem Hobel schon lange Streifen und mischte sie unter Bucatini. Spiralschneider kamen erst viel später auf den Markt und in Mode.

Ich habe für euch zwei andere Spiralschneider getestet und sie mit meinem schon bewährten Hobel verglichen.


Ein Spiralschneider ist ein Gerät, mit welchem man Gemüse und Obst in ziemlich lange Spiralen schneiden kann, meistens kann man die Breite wählen.

Es gibt sehr einfache Geräte, welche dann preislich günstiger sind und ziemlich raffinierte, mit denen man schon professionell arbeiten kann.

1 Auf meinem ersten Foto ist der kleine, sehr kompakte Spiralschneider "Spirelli" von GEFU zu sehen, der im Prinzip wie ein Bleistiftspitzer funktioniert.
Man dreht ein von sich aus längliches oder extra zugeschnittenes Gemüse in diesen "Spitzer" und erhält je nach dem von welcher Seite ich das Gerät benutze, ganz feine oder etwas breiter Streifen.
Er funktioniert tadellos, man hat halt einen kleinen Rest, da ich nicht bis in die Röhre rein "spitzen" kann.

2 Auf dem zweiten Foto sieht man den Spiralschneider "Spiralfix" auch von GEFU. Dieser ist für größere Mengen geeignet und für mehr Gemüse und Obstsorten, ohne dass ich es extra zuschneiden muss.
Unter dem Deckel ist an der Kurbel eine Scheibe mit ziemlich scharfe Spitzen an den ich das Gemüse oder Obst festmache.
Danach drücke ich und drehe zugleich das Gemüse an den innen angemachten Messern. Durch einen verstellbaren Bolzen kann man sogar zwischen 3 verschiedenen Breiten wählen, oder man schneidet sich eine einzige Spirale, wie auf dem Foto Nr. 3 zu sehen ist.

4 Beim letzten Foto kommt mein alter Hobel von GSD zu unerwarteten Ehren. Diesen Hobel besitze ich schon sehr lange, ich würde fast sagen 15 Jahre. Aber wie es bei solchen Dingen ist, kann man sich auch ziemlich täuschen.
Ich kann mit diesem Hobel, allerdings nur längliche, gerade Streifen hobeln, keine Spiralen und habe auch einen kleinen Rest, weil ich sonst die Finger mithobeln würde.
Wenn ich das Gemüse gerade halte nicht längs, schneide ich damit Julienne. Es gibt noch andere Einsätze, als diesen. Mit diesen kann ich 3 verschiedene Dicken an Blätter hobeln, und noch breitere Stifte.

Die Reinigung ist bei allen drei Geräten relativ einfach.

Fazit: Ich bekomme mit dem Spiralschneider schneller und längere Streifen. Ich finde den Spiralschneider vor allem auch für die Rohkost interessant.

Ich kann mir sämtliches Gemüse oder Obst in den Salat drehen. Sieht wunderschön aus, für Gemüse-Esser eine willkommene Abwechslung.

Jetzt noch schnell zum Rezept:

Spaghetti mit Zucchinispiralen

Zutaten für 2 Personen:

  • 200 g Spaghetti
  • 2 Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 100 ml Tomatensugo
  • Salz
  • Peperoncino, gemahlen
  • Salz
  • Olivenöl
  1. Ich stelle Wasser auf und lasse es kochen, dann salze ich es.
  2. Ich wasche die Zucchini, schneide die Stielansätze weg  und schneide Spiralen.
  3. Den Knoblauch schäle ich und schneide in feine Streifen.
  4. Ich erwärme in einer Pfanne das Olivenöl, gebe den Knoblauch dazu und lasse ihn ein bisschen dünsten, drücke ihn gleichzeitig mit einer Gabel zu einer Paste. 
  5. Jetzt gebe ich die Spiralen dazu und lasse diese etwas rösten. Zucchini bekommen bekanntlich erst so einen guten Geschmack. Salzen darf ich nicht vergessen.
  6. Inzwischen koche ich die Spaghetti.
  7. Ich gebe den Sugo in ein kleines Töpfchen, salze und würze ihn mit Peperoncino, träufle einen  Strahl Olivenöl darüber, decke ihn zu und lasse ihn ganz leicht köcheln.
  8. Sobald die Nudeln gekocht sind, gieße ich sie ab, schütte sie sofort zu den Zucchinispiralen, gebe noch etwas Olivenöl darüber und mische alles miteinander.
So werden die Spaghetti dann serviert. Wer mag, kann sich noch etwas Parmesankäse darüber reiben.

Kommentare:

  1. Bei mir war/ist es der "Lurchi" - komischer Name, oder? :)
    Ich bin sehr glücklich mit dem Teil und nutze ihn wirklich häufig. Die Messerscheiben spüle ich von Hand, aber sonst kommt das komplette Teil samt Unterbau und Schlitten bei mir in die Spülmaschine, das geht prima. Allerdings braucht jedes Gemüse eine gewisse Dicke, sonst schneidet er anstelle von Spiralen auch nur kreisrunde Scheiben.

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  2. Ich habe mir jetzt auch den Lurchi gekauft...allerdings steht er noch in der Kiste verpackt im Schrank. Aber ich hab jetzt wenigstens schon eine Idee, was ich damit anstelle.
    LG Sandra

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  3. Diese Geräte gibt es natürlich bei uns im Geschäft zu kaufen. Euren Lurchi führen wir nicht, aber Westmark stellt fast identisch den selben her. Den verkaufen wir auch. Astrid hat ihn schon vorgeführt. Ich habe ihn getestet und mir persönlich gefallen die anderen zwei viel besser. Sei es von der Handhabung, wie von der Größe her. Es geht alles schneller: einstellen und reinigen und zum Verräumen brauchen beide weniger Platz. Vom kleinen Spiralschneider kann man logisch nicht alles verlangen, aber er funktioniert sensationell.

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