Donnerstag, 19. April 2012

Risi e bisi für den Dogen

Als Kind glaubte ich immer, diesen Namen hätte sich meine Mutter ausgedacht. Es ist jedoch die offizielle Bezeichnung eines Risottos aus dem Veneto. Genauer gesagt, wurde dieses Gericht, alljährlich dem Dogen von Venedig, am Tag des Schutzpatrons Venedigs, S. Marco, welcher am 25. April gefeiert wird, aufgetischt. Die Einfachheit dieses Gerichtes besticht.
Unumgänglich ist , dass die Erbsenschoten aus Bio-Anbau sein müssen, denn man kocht auch die leeren Schoten.
Ich wasche die ganzen Erbsenschoten unter kaltem Wasser, pule die Erbsen heraus und koche die Schalen alleine, in kochendem, nicht gesalzenem, Wasser. Ich siebe die Schalen ab, fange das Wasser auf, um es für den Risotto zu verwenden. Die Schalen kommen in die Bio-Tonne.

Ich koche einen Risotto im Schnellkochtopf, wie, das habe ich hier und hier und hier beschrieben, mit einer kleinen Schalotte, die ich vorher in Olivenöl anschwitze und dem hellgrünen Wasser, das ich durch das Schalenkochen erhalten habe. Jetzt erst salze ich den Reis.

Die Erbsen koche ich separat in einem kleinen Topf in reichlich Salzwasser ca. 5 Minuten und schütte sie ab.




Bei manchen Rezepten wird Pancetta in den Reis gegeben. Wir Südtiroler verwenden unseren wunderbaren Speck. Den habe ich mir in dünne Scheiben schneiden lassen. Ich brate ihn von beiden Seiten, bei mittlerer Hitze knusprig. 


So kann sich jeder einen Speckstreifen auf seinen Risotto geben, wenn er mag und der Speck bleibt schön kross.
Wenn ich den Schnellkochtopf geöffnet habe und mir vorkommt, es ist zu wenig Flüssigkeit, schütte ich noch etwas vom grünen Wasser dazu, ein Stückchen Butter ebenfalls und rühre kräftig unter.


Man sieht auf Anhieb, dass die Erbsen frisch sind, da sie nicht alle dieselbe Größe aufweisen. Ein wunderbares Abendessen, oder als kleine Vorspeise auch nicht zu verachten.

Freitag, 13. April 2012

Schoko-Muffins mit Erdbeeren


Wer meinen Mann Norbert kennt, weiß dass er sehr schlank ist. Ich kann nichts dafür. Das ist seine Natur, obwohl er ein "Süßer" ist. Der Glückliche, werden einige von euch sagen. Jung verheiratet wurde ich öfters gefragt, ob es bei uns nichts Gescheites zu essen gibt. Von da an, und das sind jetzt schon einige Jahre, gibt es bei uns immer etwas Süßes. Aber ihr braucht nicht zu glauben, dass Norbert einen Kilo zugenommen hätte. Da bin ich anfälliger und muss auf mein Gewicht achten. Und wer hat seine schlanke Natur geerbt? Unser Sohn Lukas ist genau der gleich schlanke Typ, der Glückliche. 
Wenn es dann einmal vorkommt, dass ein paar Stunden kein Kuchen, kein Gebäck zur Stelle ist, ergreift manchmal sogar Lukas das Zepter in der Küche und backt Muffins.
Dieses Rezept ist bestimmt keine Weltneuheit. Ob als Kuchen oder eben Küchlein gibt es dieses oder ähnliche sehr viele. Sie sind schnell gemacht und köstlich, wo sie doch noch aufgepeppt sind.

Schoko-Muffins mit Erdbeeren
 Zutaten:
  • 200 g Butter
  • 200 g Schokolade, wenn möglich 70%ige
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 3 EL Mehl
  • weiße Schokolade
  • etwas Kokosfett
  • frische Erdbeeren
  1. Ich setze Papierförmchen in das Muffinsblech und heize den Backofen auf 180° Heißluft vor.
  2. Ich lasse die Schokolade und die Butter über heißem Wasserbad schmelzen und verrühre beides gut miteinander.
  3. Ich rühre den Zucker unter und nacheinander die Eier, dabei achte ich darauf, dass jedes Ei eingerührt ist, bevor ich das nächste hinein schlage.
  4. Ich rühre das Mehl ein.
  5. Ich verteile einen Teil des Teiges in den Vertiefungen des Bleches. Ich verwende ein Blech mit kleinen Vertiefungen. Die Portionen sind dann für mich gerade richtig. Andere in unserer Familie verspeisen dann halt auch einmal 2 oder 3 Stück. Den Rest des Teiges backe ich danach. Dem Teig macht das nichts aus, der kann warten.
  6. Ich backe die Muffins in der Mitte des Ofens 15 Minuten, nehme sie danach aus den Vertiefungen und backe die nächste Runde.
  7. Inzwischen schmelze ich weiße Schokolade, vielleicht eine halbe Tafel, mit wenig Kokosfett, damit sie geschmeidiger wird und streiche ein wenig auf jedes abgekühlte Küchlein und setze dann eine halbe Erdbeere darauf.

Durch die Erdbeeren haben sie eine begrenzte Haltbarkeit, aber keine Angst es wird keines schlecht, dafür sorgen schon meine zwei Männer:)
Wir tinken Kaffee dazu, Lukas hat sich Milch dazugestellt, wie man auf dem Foto sieht.

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