Samstag, 24. Dezember 2011

Frohes Fest

Auch ich schließe mich den meisten meiner Kolleginnen und Kollegen ähnlicher Seiten an und wünsche allen ein frohes Fest. 
Da sich bei uns auch die ganze Familie alljährlich trifft und gemeinsame Essen groß geschrieben sind melde ich mich erst im neuen Jahr wieder.

Frohe Weihnachten
und
ein gutes neues Jahr 
wünscht euch
Magdalena

Montag, 12. Dezember 2011

Meine Weihnachtskekse

Alle Jahre wieder kommt die Weihnachtsbäckerei-Beilage von ORF-Nachlese, eine Zeitschrift die mich sonst nicht sonderlich interessiert und die ich nur einmal im Jahr kaufe, im November.
Österreicher können Mehlspeisen und feines Gebäck machen, das macht mir hoffentlich niemand streitig. 
Die Kekse, von welchen ich euch heute das Rezept gebe, sind die mit den Einrissen am rechten und am linken Tellerrand. Sie heißen Brotlaibchen und sehen wirklich wie kleine "Läbelen" aus. Sie ähneln verdächtig den Schoko-Schnee-Kugeln von Juliane, meine sind mit Mandeln.
Sie hat das Rezept von ganz wo anders her, da sieht man einmal, dass die Redaktionen auch nur von einander abschreiben:)
Hier das Rezept:

Brotlaibchen

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 250 g Zucker
  • 140 g Schokolade, zerlassen
  • 250 g Mandeln, fein gerieben
  • 3 EL Mehl
  • 2 EL Rum
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Zimt
  • 4 Handvoll Brotbrösel
  • Staubzucker zum Wälzen
  1. Zutaten in einer großen Rührschüssel, mit dem Handrührgerät zu einer relativ festen Masse vermengen. Mindestens 30 Minuten kalt stellen.
  2. Backofen auf 140° Heißluft vorheizen.
  3. Aus dem Teig Kugeln formen und diese im Staubzucker wälzen.
  4. Auf ein Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und 25 Minuten backen.
Sie haben geschmacklich Ähnlichkeit mit Lebkuchen. Das sagt eine die Lebkuchen nicht besonders mag und auch nicht backt, also wahrscheinlich den Unterschied nicht erkennt.

Ich habe die Weihnachtsbäckerei bereits abgeschlossen und stürze mich auf andere Herausforderungen wie Terrinen, Teigtaschen.... alles was ich gut vorbereiten und ins Gefrierfach geben kann. Denn bei uns ist über Weihnachten was los, wie ich euch schon hier bereits voriges Jahr erzählt habe.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Gefüllte Ofenkartoffeln

Zum Glück hat Kolumbus Amerika entdeckt, sonst würden wir die Kartoffel nicht kennen. Es ist eine Knolle, die alles mit sich machen läßt. Man kann sie rustikal zubereiten, so wie ich heute, und dann kann sie auch sehr elegant daher kommen, wie bei Heike.
Meine Liebe habe ich ihr schon erklärt, wegen ihrer Vielfältigkeit und ihrem Geschmack. Ich unterscheide prinzipiell nur zwischen speckigen und mehligen Kartoffeln, wobei es sehr viele Sorten gibt, wie ihr hier sehen könnt.
Heute habe ich ein kleines, feines Essen für euch, mit Kartoffeln.
Ich wasche speckige Kartoffeln, nein ich reibe sie gründlich ab und koche sie mit Schale, über Dampf, im Schnellkochtopf, 8 Minuten und lasse das Ventil alleine herunter gehen. Wenn ich sie schnell abdampfen würde, d.h. kaltes Wasser über den Deckel laufen lassen würde, dann würden die Kartoffeln im Topf platzen, da die Schale dem schnellen Druckabfall nicht standhalten würde. Ich lasse die Kartoffeln etwas abkühlen und höhle sie mit einem Teelöffel aus, hacke das Ausgehölte mit dem Fincut klein und mische es mit verschiedenen Käseresten, in Würfel geschnitten, mit Kapern, entsteinten Oliven, ein wenig kleingehackt, etwas Olivenöl und alles was einem in diesem Zusammenhang einfällt. Das könnten getrocknete Tomaten sein, oder eingelegte Artischockenherzen, geschälte und gegrillte Peperonistreifen.....alles klein geschnitten.
Ich würze kräftig mit Salz und Pfeffer, sonst werden Kartoffeln gerne "lob", wie wir Südtiroler sagen, wenn etwas fade schmeckt. Dann verteile ich die Kartoffeln auf einem Backblech oder in eine feuerfeste Form, je nach dem wieviele ich mache und schiebe sie für 20-25 Minuten, in den auf 200° vorgeheizten Backofen.
Zum Schluss streue ich noch den letzten geernteten Schnittlauch, in Röllchen geschnitten, darüber, mehr als Deko, als für den Geschmack.
Ich habe 2 Kartoffeln pro Kopf zubereitet, also 4 Hälften. Nächstes Mal mache ich mehr. Wenn etwas übrig bleibt, kann man sie ja auch gut wärmen.

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