


Bei 220° lasse ich die Focaccia auf der mittleren Schiene, Ober und Unterhitze schön knusprig werden, das dauert 25-30 Minuten.













Auf dem Teller nimmt sich jeder noch Ei wieviel er möchte. Ich sage euch, ein Traumgericht.
Über der Gartenmauer hat mir dann noch meine Nachbarin erzählt, dass sie eine Focaccia macht mit diesem Gemüse. Wenn ich morgen Zeit habe erzähle ich euch davon.

Danach kommt der grüne dran:
Den gelben Teig knete ich solange zusammen, bis ein glatter Teig entsteht, der nicht mehr klebt und trotzdem geschmeidig ist. Ich gebe ihn in einen Nylonbeutel und lasse ihn entspannen.
Für den grünen Teig mixe ich den Spinat mit dem Ei im Standmixer auf, bis ich eine grüne Creme habe. Auch hier knete ich den Teig bis er die richtige Konsistenz hat. Auch diesen Teig gebe ich in den "Ruhebeutel".
Ich muss die doppelte Menge Mehl nehmen, da ich das Ei zum Aufmixen des Spinats brauche, sonst käme kein glatter Teig zustande.
Falls das Ei klein war, der Teig nicht recht zusammenhalten will, befeuchte ich mir solange die Hände und knete den Teig immer wieder, bis es passt. Wenn ich Wasser zuschütten würde, könnte es schon zu viel sein, muss wieder Mehl zufügen und das kann zu einer endlosen Geschichte führen.
Für den Sugo alla contadina brauche ich folgendes:



Natürlich darf hier Parmesankäse darübergestreut werden. Manchmal mag ich jedoch den Geschmack der Pasta pur, ohne Käse, lieber.
Mit der zweiten Hälfte des grünen Teiges stelle ich nach dem Essen Lasagneblätter her und trockne sie. Sie warten auf eine andere Bestimmung.












Während der Backzeit hat Norbert einen gemischten Salat zubereitet. Durch die schnelle Zubereitung hatte ich noch Zeit für einen Aperitif: mit einem Stückchen Käse und einem Gläschen Weißwein. Ich trinke, wenn ich wählen muss, lieber Rotwein, aber heute hatten wir einen erstklassigen Weißwein aus dem Vinschgau, genauer gesagt, vom Sonnenberg. Ein Weissburgunder, der wie Öl ins Glas und dann auch in die Kehle läuft. Immerhin hat er eine Auszeichnung vom Gambero rosso erhalten. Das will schon was heißen. Natürlich gab's den auch zum Fisch. Was für ein Mittagessen und das Mitten in der Woche!
Wenn man gerne Salate mag, dann muss dieser unbedingt einmal probiert werden. Artischocken sind jetzt am günstigsten und deshalb schlage ich noch einmal zu.Für das Dressing:
So was könnt ich jeden Tag und Kiloweise essen. Wird langsam, je wärmer es wird, auch wieder öfter der Fall sein.

Geschmeckt haben sie mir später auf Anhieb.
Ich habe das Glück, dass bei uns Netze, mit gemischten Muscheln, angeboten werden. Früher hätte ich 1kg Miesmuscheln, 1kg Venusmuscheln kaufen müssen. Und wer hätte das gegessen? Unser Jungvolk ist Momentan beim Anschauen, aber auch mal Probieren. Es wird schon.
Muscheln kann man täuschen, indem man sie in kaltes, gesalzenes Wasser gibt. In der Meinung sie seien wieder im Meerwasser, öffnen sie sich leicht und lassen eventuellen Sand ab. Das Wasser kann man zwei bis drei Mal wechseln. Ich mache das nur, wenn ich von meiner Fisch-Verkäuferin hingewiesen werde, dass die Schalentiere bei stürmischer See rausgeholt wurden. Mir ist allerdings auch schon passiert, dass ich gewässert habe und danach war fast jede Muschel randvoll mit Sand, praktisch ungenießbar.
Hier das Rezept für Risotto alla marinara:
Für 4 Personen:



Für eine große Portion, bietet sich der Wok zum Kochen der Sauce an, da sich in einem hohen Topf der Reis schwer mit den Meeresfrüchten mischen lässt.
Bei diesem Risotto ist Parmesankäse absolut verboten.
Ich habe für 2 Personen eine große Portion gekocht, weil es anders nicht geht, mit den Mengen an Schalentieren. Aber wir schlagen zu. Es gibt den Risotto viel zu selten!!


Soviel zur Focaccia, jetzt kommen wir zum Sfincine palermitano. Wie schon das Wort sagt, kommt dieses Brot aus Palermo. Ich habe es von Anice und Cannella und wir waren alle hell begeistert.
Die Menge war mir zu groß, ich habe ziemlich reduziert.
Hier das übersetzte Rezept und mit kleinen Abänderungen:
Sfincione palermitano für 1 Blech:
Für den Belag:

Erst jetzt, wenn er auf meinem Teller liegt, träufle ich noch Olivenöl darüber. Ich kann euch nicht beschreiben, wie gut er war. Etwas ist noch übrig geblieben. Das haben die Kinder heute zur Pause für die Schule mitbekommen. Ich würde wetten, dass kaum ein anderer Schüler eine solche Pause mitbekommt.
So eine Sache mache ich nur am Wochenende, sonst hätte ich niemals Zeit dafür. Aber da genießen wir es um so mehr.
Dieses Blümlein wurde vor einer Stunde bei uns im Garten gesichtet und abgelichtet. Welch große Freude!!
Schon wieder etwas "hantiges", wie auf südtiroler Dialekt alles Bittere bezeichnet. Catalogna ist ein Gemüse, das mit seinen löwenzahnähnlichen Büscheln dem Frühling vorauseilt. Schon Hildegard von Bingen wusste sie, wegen ihre Bitterstoffe zu schätzen. Man bekommt sie geschnitten oder die ganze Pflanze.Für die Sauce:
Wer mag, kann noch geriebenen Parmesankäse darüberstreuen.
Diese Gnocchi kann man natürlich auch mit Parmesankäse und Salbeibutter zubereiten oder einer einfachen Tomatensauce. Sogar unsere Kinder essen dieses etwas bittere Gericht. Meistens bleibt bei dieser eher großen Portion nicht viel übrig.
Ich habe am selben Tag gleich zwei Varianten von diesem Gericht gekocht. Einmal so wie es mestolo zubereitet hat und dann noch von Claus.