Mittwoch, 30. September 2009

Pilzstrudel, eine doppelte Freude

Es ist fast nicht zu glauben. Diese Pilze haben wir alle selbst gesucht und gefunden. Auf ca. 1500 m Meereshöhe. Unsere Familie ist eine Pilz-Such- und Pilz-Findfamilie. Schon mein Schwiegervater, wie er noch lebte, hat nicht Lieberes getan. Und wenn er dann mit einem Sack voll gekommen ist, haben seine Augen geleuchtet wie bei einem kleinen Kind zu Weihnachten.

Diese Freude hat er auf uns alle übertragen. Es ist schon fast ein Ritual.
Viele sagen man hat die Nase dazu. Mein allerliebster Mann, Norbert, hat sie vom Vater geerbt. Und unser Sohn macht den Anschein, als ob er sie ebenfalls hätte. Ich lauf ihnen nach und finde natürlich auch welche, weil ich ihrer Fährte folge.

Wenn man viele findet, kann man so etwas Schönes und Gutes wie einen Pilzstrudel zubereiten.
Der pure Luxus!

Das Rezept dazu:
Zutaten für einen Strudel:

Für den Ziehteig:
  • 170 g Mehl

  • 100 ml lauwarmes Wasser

  • 2 EL Olivenöl

  • 1 Prise Salz

Für die Fülle:

  • 1 kg gemischte Pilze: Pfifferlinge, Steinpilze, Champignons..es können auch gekaufte sein;)

  • 2 EL Sahne

  • Salz

  • Pfeffer aus der Mühle

  • Olivenöl

  • 1 Knoblauchzehe
  • wenig Petersilie

  • 2 EL Brotbrösel

  • 50 g zerlassene Butter





Der Strudel:

  1. In einer Schüssel aus dem Mehl, dem Olivenöl, dem lauwarmen Wasser und dem Salz einen geschmeidigen Teig kneten. Mindestens 3 Minuten kneten.
    Strudelteig soll nie fest sein, sondern immer geschmeidig weich.
  2. Den Teig in Klarsichtfolie einwickeln und bei Zimmertemperatur für ½ Stunde ruhen lassen.
  3. Inzwischen die Pilze putzen, wenn möglich nicht waschen und klein schneiden. Mit Olivenöl in einer Pfanne dünsten, salzen, pfeffern und mit der Sahne verfeinern.
  4. Knoblauchzehe schälen, in grobe Stücke schneiden und mit den Brotbrösel und wenig Petersilie im Cutter fein mixen.
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Backofen auf 200°, Heißluft, vorheizen.
  6. Ein Geschirrtuch ausbreiten, wenig bemehlen und darauf den Teig über beide Handrücken so dünn ausziehen, bis man das Muster des Tuches sehen kann.
  7. Den ganzen Teig mit zerlassener Butter bestreichen.
  8. Die Hälfte des Teiges mit der Hälfte der Brotbrösel bestreuen und die Pilze darauf verteilen. Die andere Hälfte der Brotbrösel über die Pilze streuen.
  9. Mit dem Geschirrtuch den Strudel aufrollen, wobei man auf der Seite, wo die Fülle liegt, beginnt. Mit Hilfe des Tuches den Strudel auf das Blech gleiten lassen.
  10. Wieder mit Butter bestreichen und 25-30 Minuten im Ofen goldbraun backen. Wenn man möchte und noch Butter übrig ist, kann diese während der Backzeit noch auf dem Strudel verteilt werden. Anschließend kurz abkühlen lassen und mit der Sabayon servieren.

Nun kommen wir zur Sabayon:

Für die Reduktion:

  • 1 paar Kräuter (z.B. Petersilie, Thymian, Majoran..)
  • 50 ml Weißwein
  • ¼ l Wasser
  • 1 Schalotte
  • 4-5 Pfefferkörner

Zum Aufschlagen:

  • 2 Eigelbe
  • Salz
  • weißer Pfeffer aus der Mühle
  • eventuell ein paar gehackte Kräuter

  • 2 EL geriebener Parmesankäse
  1. Aus den Kräutern, Weißwein, Wasser, gehackter Schalotte und Pfefferkörner eine Reduktion zubereiten, d.h. ohne Deckel ungefähr 10 Minuten kochen lassen.
  2. Die Reduktion durch ein Sieb in einen Meßbecher schütten. 125 ml verwenden und diese etwas abkühlen lassen.
  3. Mit den Eigelben über heißem Wasserdampf aufschlagen, bis die Spuren des Schneebesens gut zu erkennen sind.
  4. Den Parmesankäse und wer mag, die Kräuter, unter die Sauce rühren, mit Salz und frischem Pfeffer abschmecken und zum Pilzstrudel servieren.

Wie Ihr vielleicht bemerkt habt, war dieser Studel auf dem Foto zu wenig saftig. Er war supergut, aber wenn er gefüllt wird, sollte schon ein bißchen Flüssigkeit mit auf das Strudelblatt. Die Flüssigkeit entsteht beim Kochen der Pilze. Wenn sie selbst zu wenig haben, dann gibt man eine Schöpfkelle Wasser dazu und 1-2 Eßlöffel mehr Sahne. Habe ich wahrscheinlich zu wenig beachtet. Aber aus Fehler lernen wir!

Donnerstag, 24. September 2009

Muffins mit Käsefülle

Heute gibt es wieder einmal was Süßes. Muffins sind was für Leute die nicht viel Zeit haben, aber trotzdem was Gutes aus dem Ofen haben möchten. Schnell gemacht, saftig und auch schnell verschlungen, weil sie so gut schmecken. Ihr werdet staunen.










Zutaten für ca. 12 Muffins:

  • 260 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • Abrieb von einer unbehandelten Orange
  • 1 Ei
  • 120 g Zucker

  • 80 ml neutrales Öl
  • 200 ml Milch

  • Marmelade nach Wahl

  • 100 g Frischkäse (z.B.Philadelphia)

  • 2 TL Staubzucker

  • 50 g grob gehackte Haselnüsse

  1. Den Backofen auf 180° Ober-Unterhitze vorheizen. Die Vertiefungen eines Muffinblechs einfetten oder Papierförmchen hineinsetzen.

  2. Den Frischkäse mit dem Staubzucker verrühren und bereitstellen.

  3. In einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und der Orangenschale mischen.

  4. Das Ei mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Öl und Milch zufügen und gut verrühren.

  5. Mehlmischung und Eimischung mit einem Kochlöffel locker unterheben.

  6. Die Vertiefungen des Muffinsbleches mit jeweils einem Eßlöffel Teig füllen. 1 Teelöffel Frischkäse und 1 Teelöffel der gewählten Marmelade daraufgeben und den restlichen Teig auffüllen.

  7. Die gehackten Haselnüsse darüberstreuen und im Backofen auf der mittleren Schiene 25-30 Minuten backen.

Im Blech etwas auskühlen lassen. Wenn Papier-Förmchen genommen worden sind, dann ist das Herausnehmen sowieso kein Problem. Sonst drehe ich sie eher heraus.

Falls Ihr nur ein Blech habt und eventuell Teig übrig geblieben ist, dann kann dieser ohne Schaden warten, bis die erste Runde gebacken ist. Wenn keine Papier-Förmchen genommen werden, dann nochmals einfetten.

So etwas Einfaches könnt Ihr schon Kindern zumuten. Man weckt das Interesse am Kochen und Backen sicher schon im Kindesalter.


Heute übersetze ich mein Rezept noch für meine italienischen Freunde. Specialmente per la mia cara vicina Luisa. É una ricetta semplice ma molto buona!

Ingredienti per 12 muffin:

  • 260 g farina

  • 2 cucchiaini di lievito in polvere

  • la buccia grattugiata di un`arancia non trattata

  • 1 uovo

  • 120 g zucchero

  • 80 ml oglio neutro

  • 200 ml latte

  • marmellata a scelta

  • 100 g formaggio fresco (per esempio Philadelphia)

  • 2 chucciaini di zucchero a velo

  • 50 g nocciole trittate grossolamente

  1. Prescaldate il forno a 180°. Distribuite le pirottine di carta negli stampi da muffin.

  2. Mescolate lo zucchero a velo con il formaggio e metete da parte.

  3. Mettete insieme la farina, il lievito e la buccia d´arancio e mischiate bene.

  4. Montate l´uovo e lo zucchero con le fruste elettriche, finché diventa una crema soffice. Agiungete l´oglio e il latte.

  5. Incorporate all´uovo la farina mescolando con un cucchiaio per cucina.

  6. Riempite ogni buco dello stampo con un cucchiaio di pasta, poi un cucchiaino di formaggio e un cucchiaino di marmellata. Distribuite il resto dell`impasto.

  7. Distribuite le nocciole trittate sulla superfice e cuocete i muffin ca. 25-30 minuti.

Lascate intiepidire i muffin nello stampo e godetevi questa ricetta facilissima.



Donnerstag, 17. September 2009

Melanzaneröllchen

Wenn man so durch verschiedene Foot-Blogs im Internet zieht, kommt einem schon so allerhand unter. Manches ist krass, vieles ist verrückt, manche, wenige sind brauchbar. Ich rede jetzt immer nur als Hausfrau. Damit die Rezepte auch umsetzbar sind, müssen sie relativ einfach sein. Wenn da jemand über ein Nudelgericht erzählt, für das er 8-10 Stunden Arbeit aufwendet, dann ist das Fanatismus. Und ich habe immer gedacht ich sei es!!
Eine Internetseite möchte ich Euch doch vorstellen. Sie ist schön anzuschauen, interessante Beiträge, aber leider nur auf Englisch. Hier der Link dazu http://www.deliciousdays.com/.
Es gibt auch ein Kochbuch mit demselben Namen und das ist in deutscher Sprache herausgekommen.
Die Münchnerin schreibt fast einen Roman, der nett zu lesen ist. Die Rezepte sind relativ einfach, aber gut. Nicht alles was sie kocht ist für unsere Breitengrade. Aber in jedem Kochbuch gibt es etwas, was einem nicht animiert. Das Meiste ist aber wirklich zu empfehlen.
Aber ich habe für Euch natürlich auch ein Rezept, welches, wie ich hoffe, sofort nachgekocht wird.
Essen für jeden Tag! Bei uns gibt es noch keine Kantine oder Mensa. Ich koche zwei mal am Tag.
Abends nur was Kleines. Aber man braucht Ideen und die möchte ich Euch liefern.













Zutaten für 4 Personen:

  • 2 große Melanzane (Auberginen)
  • 4 sehr dünne Rindsschnitzel
  • 80 g Pecorino, gerieben
  • 4 TL Kapern, in Essig gelegt
  • 200 g Tomatensugo, passiert
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl
  1. Die Melanzane waschen und in nicht zu dicke Scheiben schneiden. Das mache ich mit einem Hobel, bei dem ich die Dicke der Scheibe wählen kann. So werden alle Scheiben gleich dick.
  2. Die Scheiben in einer Grillpfanne oder einer beschichteten Pfanne mit etwas Olivenöl von beiden Seiten braten, dass sie Farbe annehmen. Erst nach dem Grillen salzen, sonst würden sie Wasser ziehen und das möchte ich bei dieser Zubereitung nicht.
  3. Backofen auf 200° Heißluft vorheizen.
  4. Zwei Melanzanescheiben überlappend nebeneinander legen. Das Rindsschnitzel salzen und pfeffern und auf die Melanzanescheiben legen.
  5. Auf dem Fleisch zwei Esslöffel Pecorino und 1 Teelöffel Kapern verteilen.
  6. Die Melanzanescheiben aufrollen und darauf achten, dass die Fülle eng eingewickelt wird.
  7. In eine feuerfeste Form geben und den Tomatensugo zwischen die Röllchen verteilen. Diesen etwas salzen.
  8. Im Ofen 20-25 Minuten backen, je nach dem, ob man das Fleisch ganz durch haben will, oder nicht.

Dazu passt Reis, den ich immer im Schnellkochtopf zubereite, und im Rezept "Risotto mit Gorgonzola und Birnen" beschreibe, natürlich ohne Gorgonzola und Birnen.

Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, während dem Schreiben. Und es ist erst 9.30 Uhr am Vormittag. Ich dürfte noch keinen Hunger verspüren, nach dem ausgiebigen Frühstück. Dieses Rezept müsst Ihr unbedingt ausprobieren!!

Donnerstag, 10. September 2009

Mangoldkuchen

Mangold ist ein wundersames Gemüse. Man sät es im Frühjahr, oder setzt kleine Pflanzen. Wenn sie groß genug sind, schneidet man alle äußeren, großen Blätter ab und läßt das "Herz" der Pflanze stehen. Innerhalb 10-14 Tagen ist sie wieder gleich groß wie vorher. Und das geht so den ganzen Sommer. Das ist doch fast wie eine wundersame Vermehrung.
Natürlich muss man dann alle 14 Tage ein anderes Rezept mit Mangold auf Lager haben, sonst gibt es bei uns zu Hause mürrische Gesichter. Ich habe sie schon zuviel verwöhnt. Allerhand habe ich mir schon einfallen lassen.
Heute habe ich den gedeckten Mangoldkuchen für Euch.


Zutaten für 1 Kuchen für mehrere Personen:
  • 1 Blätterteig

  • ca. 700-800 g frischen Mangold (gekocht und ausgedrückt sollten es ca. 300 g sein)

  • 1 Ei

  • 50 g geriebener Parmesankäse

  • 150 g gekochten Schinken

  • 100 g Almkäse (z.B. Marienberger)

  • Salz

  • Pfeffer aus der Mühle

  • Butter, zum Fetten der Form

  • 1 Ei, zum Bestreichen des Kuchens


  1. Dem Mangold schneide ich die Stiele ab und verwende nur den grünen Teil. Die Blätter waschen und in einem Topf, nur mit dem Wasser, welches auf den Blättern haften bleibt, weich dünsten.

  2. Backofen auf 180° Heißluft vorheizen, eine feuerfeste Form einfetten.

  3. Schinken und Käse in kleine Würfel schneiden.

  4. Mangold abseihen und ziemlich auskühlen lassen. Danach zwischen den Händen ausdrücken und in dem Kleinhackgerät von Fissler in wenigen Sekunden zerkleinern. Wie Ihr seht, bin ich ein Fan vom Finecut. Er ist auch sehr praktisch und schnell wieder verräumt.

  5. Den gehackten Mangold in einer Schüssel mit Schinken, Käse, Parmesankäse, dem Ei, Salz und Pfeffer aus der Mühle mischen.

  6. Den Blätterteig so ausrollen, dass Ihr den Boden und die Wände der feuerfesten Form auslegen könnt und noch soviel Teig überlappen habt, um danach den Mangold zu bedecken.

  7. Mangold auf dem Blätterteig verteilen, den übrigen Teig darüberklappen und an den Rändern gut verschließen.

  8. Teig, welcher bei den Enden eventuell übersteht, am oberen Rand der Form entlang abschneiden. Diese Teigreste mit einem Krapfenrad zu Streifen schneiden und den Deckel damit verzieren.

  9. Das Ei in eine Frischhaltedose geben, verquirlen und mit einem Pinsel den Kuchen damit bestreichen. Das Ei kann dann, gut verschlossen, im Kühlschrank für weitere Verwendung aufbewahrt werden.

  10. Den Kuchen im Ofen für 35-40 Minuten goldgelb backen.
Die Stiele vom Mangold bereite ich als Beilage zu Fleisch oder Fisch zu. Ich schneide sie in Stücke und koche sie in wenig Salzwasser solange, bis sie ein wenig weich sind, aber noch Biss haben. Abschütten und mit Salz, Pfeffer und gutem Olivenöl abschmecken. So schmecken sie uns am Besten. Weggeschmissen wird bei mir nichts!

Natürlich kann dieser Kuchen auch mit Spinat zubereitet werden. Auch hier würde ich einen frischen Spinat vorziehen.

Meinen Blätterteig habe ich selbst gemacht. Ich bereite eine größere Menge zu und gefriere ihn in Portionen geschnitten ein. Jetzt wo es wieder ein wenig kühler ist, werde ich meine Ration für den Herbst und Winter wieder einmal zubereiten. Dann werde ich Euch in verschiedenen Schritten erklären wie das geht. Wer Lust hat, kann es ja versuchen. Aber es ist bestimmt nicht schlimm, wenn man nicht so fanatisch ist wie ich.

Montag, 7. September 2009

Rigatoni mit Pesto und frischem Tomatensugo




Heute lassen wir noch einmal die Sonne in unsere Küche. Im Garten ist jetzt so allerhand reif und ich genieße diese Zeit aus vollen Zügen.
Wenn dann die kürzen Tage kommen, kann man nur mehr von frischem Pesto und gartenfrischen Cocktail-Tomaten träumen. Bis zum nächsten Sommer.
Wie Ihr festgestellt habt bin ich eine träumende Gärtnerin. Aber den ruhenden Garten vom Winter braucht man auch, um wieder Energie zu tanken und sich auf den Garten im Frühling zu freuen.
Ein Garten ist ein schöner Ausgleich, wenn man einen Beruf hat wie ich, den man nicht in der Natur ausüben kann. Ich bin Kauffrau und liebe meinen Beruf, aber ich liebe auch meinen Garten. Die Tomaten serviere ich separat, da wir eine absolute Tomaten-Gegnerin in unserer Familie haben. Die Haselnüsse sind im Pesto gelandet, weil ich keine Pinienkerne hatte und uns hat es allen sehr gut geschmeckt.
Hier das Rezept für ein einfaches Gericht, das uns soviel Sonne gibt:

Zutaten für 4 Personen:

  • 400 g Rigatoni
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • 40 g geröstete und geschälte Haselnüsse
  • Olivenöl
  • Salz
  • 60 g geriebenen Parmesankäse
  • 400 g Cocktail-Tomaten
  1. Reichlich Wasser zum Kochen bringen, dann erst salzen.
  2. Basilikum waschen, trocknen und in den Becher vom Mixstab geben.
  3. Haselnüsse fein hacken (geht auch super mit dem Fincut von Fissler).
  4. Knoblauchzehe schälen, fein hacken und mit dem Messerrücken zu einer Paste zerdrücken.
  5. Haselnüsse, Knoblauchzehe, Salz und reichlich Olivenöl zum Basilikum in den Becher geben. Beginnt mit 100 ml Olivenöl. Wenn sich die Zutaten beim Aufmixen schön vermischen, braucht es kein Öl mehr, sonst noch langsam Olivenöl hinzufügen, bis der Pesto flüssig genug ist und sich aufmixen lässt.
  6. Nun den Parmesankäse unter die Basilikummasse rühren.
  7. Tomaten waschen, mit einem spitzen Messer Stielansätze herausschneiden, vierteln und in einen Topf zum Kochen bringen. Sie sollen einfach nur zusammenfallen. Etwas salzen.
  8. Nudeln "al dente" kochen. Ich richte mich immer nach der Zeit, die auf der Packung angegeben ist, stelle meine Eieruhr ein und nach abgelaufener Zeit probiere ich,ob sie es schon sind.
  9. Nudel abseihen, nicht zu stark vom Nudelwasser abschütteln. Ein bisschen Wasser verträgt der Pesto. Dann den Pesto unterrühren.
  10. Den Tomatensugo stelle ich auf den Tisch, dann kann sich jeder herausnehmen wie viel er will.

Natürlich gehören in den originalen Pesto Pinienkerne. Wenn jemand Haselnüsse nicht verträgt, dann bitte Pinienkerne nehmen, diese aber auch in wenig Öl anrösten. Nur aufpassen, sie färben sehr schnell.

Haselnüsse kann man auch in einer Pfanne rösten, ohne Fett und immer wieder rütteln, damit sie an mehrere Stellen angeröstet werden. Herausnehmen und ziemlich abkühlen lassen. Ich reibe den Haselnüssen, zwischen den Händen ,über dem Waschbecken die Schale ab und verwende sie dann.

Wenn wir Glück haben, kommt noch der "Altweiber-Sommer" und wir können noch viele schöne Tage genießen und noch so allerhand aus dem Garten heraus kochen. Dann melde ich mich wieder.

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