Samstag, 27. Juni 2009

Auf Reisen - Paella - das spanische Nationalgericht







Hier im Bild: Unsere Paella auf Ibiza. Im Hintergrund ist noch eine kleinere Insel, Es Vedra, zu erkennen.










Zutaten für 4 Personen:

  • 2 Tassen Reis z.B. Arborio
  • 1 Schuss Weißwein
  • 1 Briefchen Safran
  • Instand-Gemüsebrühe
  • 2 Hühnerschenkel
  • 100 g Schweinefilet
  • 1 frische Grillwurst
  • 2 Seppie, mittelgroß
  • 12 Riesengarnelen
  • 1 roter Peperoni
  • 1 grüner Peperoni
  • 1 kleiner Zucchini
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tomatenmark
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle oder Peperoncino gemahlen
  1. Von den Hühnerschenkeln Fleisch von den Knochen schneiden. Wurst häuten. Schweinefilet und Wurst in gleich große Stücke schneiden, Hühnerfleisch in größere belassen.
  2. Seppie und Garnelen waschen und trocknen. Von den Tintenfischen alle harten Teile entfernen und in Ringe schneiden.
  3. Peperoni und Zucchini waschen und putzen. Von den Peperoni die Kerne entfernen, vierteln, Zucchini halbieren und beides in Scheiben schneiden.
  4. Zwiebel und Knoblauch häuten und fein hacken. Alles bereitstellen.
  5. Eine große Pfanne erhitzen, Öl hineingeben und als erstes die Hühnerschenkel anbraten, dann hintereinander die Wurst und das Fleisch dazugeben und kräftig anbraten.
  6. Für den Reis in einer Pfanne Öl erhitzen, Reis zufügen und glasig werden lassen, mit 4 1/2 Tassen Wasser aufgießen, mit Safran und Instand-Gemüsebrühe würzen und ohne Deckel und ohne zu rühren 15 Minuten leicht kochen lassen.
  7. Peperoni und Zucchini zum Fleisch geben und mitrösten. Zum Schluss kommt noch Zwiebel und Knoblauch dazu.
  8. Nun die Seppiestreifen untermischen und mitbraten. Tintenfisch sollte nie mehr als 20 Minuten der Hitze ausgesetzt sein, da er sonst hart wird.
  9. Nach 10 Minuten das Tomatenmark, mit 2 EL Wasser gemischt, unterrühren. Salzen und pfeffern b.z.w. mit gemahlenem Peperoncino würzen.
  10. Nun Fleisch-Fisch-Gemüse unter den Reis rühren. In die Pfanne nochmals ein wenig Olivenöl geben und die Garnelen braten, bis sie rosa sind.
  11. Garnelen auf dem Reis verteilen und dieses wunderschöne und superleckere Gericht in der Pfanne auf den Tisch stellen. Eventuell noch ein wenig Wasser dazutun, wenn der Reis zu trocken ist.

Wir haben in einem kleinen Lebensmittelladen Safranfäden bekommen. Sie sind eher teuer aber haben einen intensiveren Geschmack. Als Peperoncinopulver wird in Spanien häufig der Pimentón de la Vera verwendet. Es ist eher ein scharfes Paprikagewürz und riecht rauchig, da die Paprikaschoten über Eichenholz geräuchert werden.


Und so sieht unser Kofferraum auf Ibiza aus.

Es war nur ein kleines Auto, zum Glück, sonst wäre noch mehr eingekauft worden.

Freitag, 12. Juni 2009

Gemüsekuchen














Zutaten für 6 Personen:

  • 250 g Blätterteig
  • 1/2 kg gemischtes Gemüse (Peperoni, Zucchini, Melanzane, Karotten...)
  • 200 g milder Pecorino gerieben
  • Basilikum
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl
  1. Blätterteig falls gefroren, im Kühlschrank früh genug auftauen lassen.
  2. Gemüse putzen und waschen, Peperoni mit einem Tomatenschäler schälen und in Spalten schneiden. Gemüse in gleichdicke, längliche Scheiben schneiden, oder falls man einen geeigneten Hobel besitzt hobeln, und alles grillen.
  3. Backofen auf 200° vorheizen.
  4. Den Teig ausrollen und in eine ausgefetteten runde Auflaufform geben, wobei ein Rand von ca. 4 cm sein sollte.
  5. Das Gemüse auf den Teig schichten. Jede Schicht salzen und pfeffern.
  6. Den geriebenen Käse und die zerzupften Basilikumblätter darüber geben.
  7. Mit guten Olivenöl beträufeln und im Ofen 35 Minuten backen.
  8. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Der Gemüsekuchen wird eher lauwarm gegessen.

Wenn man möchte, kann auch eine Hühnerbrust in Streifen geschnitten und ebenfalls gegrillt, zwischen das Gemüse geschichtet werden, oder zum Schluss eine Hand voll halbierte Cocktailtomaten darübergeben. Eine Springform eignet sich nicht, da der Saft vom Gemüse und das Olivenöl, sobald der Kuchen geschnitten wird, am Rand ausläuft. Ist mir alles schon passiert. Übrigens: man würde nicht glauben, wie gut gegrillte Karotten schmecken.





Und so muß der Teller nachher aussehen!

Samstag, 6. Juni 2009

Truthahnspieß

Heute habe ich für euch ein Fleischgericht, welches im Sommer immer passt, ob in der Pfanne oder auf dem Grill.










Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Truthahnschnitzel
  • 16 Sardellenfilets in Öl gelegt
  • 2 mittlere Zucchini
  • 50 g Parmesankäse
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zweiglein Rosmarin
  • 1/2 Glas Weißwein
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Öl
  1. Zucchini waschen, von Stielansätzen befreien, in dünne Scheiben hobeln und mit wenig Öl in einer beschichteten Pfanne grillen.
  2. Truthahnschnitzel zwischen Backpapier mit einem Fleischpatscher flach klopfen. Das obere Backpapier entfernen.
  3. Truthahnschnitzel wenig salzen, Zucchinischeiben und Sardellenfilets auf den Schnitzeln verteilen, mit einem Hobel Parmesankäse darüber hobeln und alles pfeffern.
  4. Das Fleisch mit der Fülle so eng wie möglich in der Länge nach rollen, in ca. 3 cm breite Stücke schneiden und so auf ein Holzspieß ziehen, dass die Stücke fixiert sind.
  5. In einer beschichteten Pfanne, wenig Öl mit einer geschälten und halbierten Knoblauchzehe erhitzen. Die Spieße in der Pfanne von allen Seiten bräunen.
  6. Inzwischen Rosmarin waschen, Nadeln abzupfen und zum Fleisch in die Pfanne geben.
  7. Mit dem Weißwein ablöschen und etwas verdampfen lassen. Ein wenig Wasser dazugeben, Sauce salzen und mit geschlossenem Deckel 8 Minuten kochen.


Mit einem frischen Salat serviert schmeckt es wunderbar. Für den Grill fällt die Sauce natürlich flach und das Fleisch grillt man ein wenig länger. Um es nicht austrocknen zu lassen, träufelt man ein bisschen Öl über den Spieß.

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