Dienstag, 26. Mai 2009

Bulgur- Salat

Wenn es so warm ist, wie zur Zeit, dann koche ich am Liebsten leichte Küche und, wenn möglich, nicht heiß, sondern lauwarm oder kalt.Gestern Abend hat es Bulgur-Salat gegeben. Alle waren begeistert.Bulgur besteht aus geschältem und zerstoßenem Hartweizen, der noch Keime und gesunde Inhaltsstoffe enthält. Er wird im Mittleren Osten verwendet. Das traditionelle Rezept ist ein Sommersalat, ähnlich dem Reissalat.Bulgur gart besonders schnell und energiesparend. Bulgur bekommt man im Naturkostladen.


Zutaten für 4 Personen:


  • 1 1/2 Tassen Bulgur
  • 400 g Brokkoli
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schuss Weißwein
  • 125 g Mozzarella
  • 2 Zweiglein frischer Thymian
  • 3 reife Tomaten
  • 100 g Bauernschinken
  • Szechuanpfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • Olivenöl
  1. Den Bulgur in einer Pfanne hellbraun rösten. 2 1/4 Tassen Wasser zum Kochen bringen,wenig salzen und den Bulgur einrühren. 15 Minuten quellen lassen, das heißt vom Feuer nehmen und zugedeckt stehen lassen. Danach Olivenöl darüber träufeln, in eine große Schüssel geben und solange auskühlen lassen bis er lauwarm ist.
  2. Brokkoli waschen, Stiel schälen. In kleine Röschen zerteilen, Stiel in Würfel schneiden.
    Olivenöl in einer Pfanne nicht zu stark erhitzen, Brokkoli darin langsam anrösten.
  3. Knoblauch und Schalotte schälen und fein hacken. Zum Brokkoli in die Pfanne geben, kurz
    mitbraten, aber nicht zu lange, sonst wird der Knoblauch bitter. Mit dem Weißwein ablöschen und ebenfalls auskühlen lassen.
  4. Inzwischen die Tomaten mit einem Tomatenschäler schälen (funktionieren super, diese
    Schäler), vierteln, die Kerne mit dem Daumen herausdrücken und mit einer geeigneten Küchenmaschine zerhacken. Ein wenig salzen, zum Bulgur geben.
Im Foto: Fissler Finecut
5. Den Schinken und die Mozzarella in Würfel schneiden und unter den Bulgur mischen.
6. Die Thymianzweiglein waschen, trocknen, von den Stängeln zupfen und fein hacken.
7. Bulgur-Salat mit Thymian, Szechuanpfeffer und Salz würzen und lauwarm essen.
Übrigens kommt Szechuanpfeffer aus Asien und hat einen leichten erfrischenden, zitronenartigen Unterton. Wer Szechuanpfeffer nicht hat, soll normalen schwarzen Pfeffer verwenden.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Rhabarber



Der Frühsommer ist da, und somit auch die Rhabarberzeit. Man bekommt die Stangen natürlich im Gemüsehandel zu kaufen.
Aber man kann diese schöne Pflanze auch in den Garten setzen.
Im ersten Jahr als Gärtnerin habe ich sie in die Mitte meines Gartens gepflanzt und rundherum andere Pflänzchen. Der Rhabarber hat sich wunderbar entwickelt, die Pflänzchen nicht. Da die Rhabarberstaude einen Durchmesser von ca. 1,5 m bekommt und alles um ihr herum verdeckt, kann keine andere Gemüsepflanze neben ihr gedeihen.
Das Jahr darauf ist die Staude in einem Teil des Gartens gelandet, wo sie sich ohne Hemmungen entwickeln, und ich sie trotzdem noch bewundern kann.
Im April bekommt sie dann eine wunderschöne Blüte. Läßt man sie wachsen, geht die meiste Energie in die Blüte, nicht in die Stangen, welche ich ja verzehren möchte.
Man schneidet die Blüte schon ziemlich früh heraus, kann sie, ähnlich wie Brokkoli, dämpfen und mit Olivenöl und ein wenig Salz essen. Man wird nicht satt davon, weil sie klein ist, aber sie schmeckt gut.

Den Rhabarber erntet man, indem man die Stangen aus dem Wurzelstock herausdreht, nicht abschneidet. Die großen Blätter werden abgeschnitten, man kann sie aber leider nicht essen.
Laut Bauernregel sollte Rhabarber nur bis zum 24. Juni geerntet werden, danch soll er ungenießbar sein.
Hier ein Rezept für Rhabarber:

Rhabarberkuchen mit Baiser














Zutaten für eine Kuchenform von 26 cm:


Für den Rührteig:

  • 150 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • Vanille
  • 2 Eier
  • 3 Eigelbe (Eiweiße für Baiser)
  • 150 g Mehl
  • 75 g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
Für den Belag:
  • 600 g Rhabarber

Für den Baiser:

  • 3 Eiweiße
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Zucker
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 EL Zitronensaft

  • Butter zum Einfetten der Form
  1. Die Butter mit dem Zucker und der Vanille schaumig rühren. Nach und nach die Eier und die Eigelbe unterrühren. Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver ebenfalls untermischen.
  2. Backofen auf 180° C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Form einfetten.
  3. Rhabarber waschen, putzen und die Fäden abziehen. Die Stangen in kurze Stücke
    schneiden.

  4. Den Teig in die Form füllen, den Rhabarber darüber verteilen und leicht andrücken.
    Den Kuchen auf der mittlere Schiene im Backofen 30 Minuten backen. Den Ofen
    nicht ausschalten.

  5. Die 3 Eiweiße mit der Prise Salz zu steifen Schnee schlagen, dann erst den Zucker
    unterrühren. Mandeln und Zitronensaft unterheben. Diesen Eischnee auf den Kuchen
    streichen und den Kuchen weiter 15 Minuten im Ofen goldgelb backen.

  6. Sobald er fertig gebacken ist, Ofen ausschalten, Kuchen aber drinnen lassen. Backofentür
    einen Spalt offen lassen, eventuell einen Kochlöffel zwischen Backofen und Backofentür
    klemmen, bis der Ofen ausgekühlt ist. So trocknet das Baiser schön und bleibt länger
    knusprig.

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